TEAM
Amina Wittmann
Der Beruf der Bestatterin ist für mich mehr als eine Aufgabe. Er ist eine verantwortungsvolle Begleitung von Menschen in einer Zeit, in der vieles schwerfällt und sich das Leben von einem Moment auf den anderen verändert.
Durch persönliche Erfahrungen mit Verlust und Abschied in meinem eigenen Umfeld habe ich erlebt, wie wichtig es ist, in dieser besonderen Zeit einen Menschen an seiner Seite zu haben, der zuhört, Ruhe ausstrahlt und gleichzeitig den Überblick behält.
Mit dem Tod meines Vaters festigte sich mein Wunsch, eine Stütze sein zu können und mit Verständnis und Wärme zu begleiten.
In meiner Arbeit ist mir besonders wichtig, den Menschen hinter dem Sterbefall zu sehen. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, seine Beziehungen, seine Wünsche und seine ganz persönlichen Vorstellungen davon, wie ein Abschied aussehen darf.
Ich versuche zu ermöglichen, dass in jeder Lebensabschiedsfeier nicht nur vom Leben eines Menschen erzählt wird, sondern dass dieser Mensch selbst spürbar wird – in seiner Persönlichkeit, seinen Besonderheiten und all dem, was ihn ausgemacht hat.
An meiner Seite steht ein wertvolles Team, das meine Werte teilt und mit viel Herz, Empathie und Sorgfalt dazu beiträgt, dass wir Sie in dieser besonderen Zeit persönlich und verlässlich begleiten können.
Tanja Manske
Seit 2009 bin ich als Bestatterin tätig, seit 2010 auch als Trauerrednerin.
Nach vielen Jahren in Berlin bin ich zurück in Bayern, meiner Herzensheimat, in der ich bereits früher einige Jahre leben durfte. Bei Bestattungen Wittmann angekommen zu sein und hier meine langjährige Erfahrung und meine tiefe Verbundenheit mit diesem besonderen Beruf einzubringen, erfüllt mich sehr.
Menschen in Zeiten von Trauer und Abschied zu begleiten, bedeutet für mich, ihnen mit großer Empathie, Wärme und viel Liebe zu begegnen. Dabei geht meine Begleitung oft über die Organisation einer Bestattung hinaus. Gerade in persönlichen und seelsorgerischen Gesprächen ist es mir wichtig, Raum für all das zu geben, was Trauer mit sich bringt. Denn nicht immer ist es nur das Gesagte, das zählt. Oft sind es auch die leisen Zwischentöne, die Gefühle und die kleinen Geschichten, die mir ein Gespür dafür geben, was einen Menschen ausgemacht hat und was den Angehörigen für ihren Abschied wichtig ist.
Kein Leben gleicht einem anderen. Deshalb sollte auch kein Abschied nach einem festen Muster gestaltet sein. Jeder Verstorbene bringt seine eigene Geschichte mit, jeder Angehörige seine eigenen Erinnerungen, Wünsche und Bedürfnisse. All das zusammenzubringen und daraus einen Abschied zu gestalten, der wirklich zu diesem Menschen und zu den Hinterbliebenen passt, ist für mich ein wichtiger Teil meiner Arbeit.
Eine besondere Bedeutung haben für mich dabei Trauerreden. Inzwischen durfte ich weit über 2.000 Lebensgeschichten in Worte fassen. Ich halte sowohl weltliche als auch kirchliche Trauerreden. Der christliche Glaube ist in meinem eigenen Leben eine wichtige Konstante und lässt mich auch die Hoffnung und den Trost verstehen, die er gerade in Zeiten des Abschieds schenken kann.
Jeder Mensch ist einzigartig und so sollte auch sein Abschied sein.
Minos
Ich bin Minos, ein Magyar Vizsla-Rüde, geboren im Jahr 2020 und ausgebildeter Trauerbegleithund.
Meine besondere Stärke ist mein feines Gespür für Menschen und ihre Gefühle. Gerade in schweren Momenten suche ich von mir aus die Nähe und biete Körperkontakt an. So kann ein Raum entstehen, in dem Gefühle zugelassen werden dürfen, Menschen ein Stück weit loslassen und für einen Moment nicht alles festhalten müssen. Ich kann die Trauer nicht nehmen, aber ich kann ganz nah sein, wenn sie besonders schwer wiegt.
Einmal im Monat bietet mein Mensch Tanja Manske Trauerwanderungen an, die ich selbstverständlich begleite. Gemeinsam erleben wir die Natur, nehmen uns Zeit zum Waldbaden, zum bewussten Wahrnehmen und Innehalten.
Ich war sogar in der Zeitung
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